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So stellen Sie mit der Pre-Boot-Servicepartition Ihre Software wieder her

Der folgende Artikel beschreibt die Funktionen und die Verwendung des Software-Wiederherstellungsmechanismus Ihrer Festplatte:

ThinkPad Taste
Taste „Access IBM“ Hinweis: Sie können auf die Service-Partition zugreifen, indem Sie während des Systemstarts die Taste Access ThinkPad oder Access IBM drücken.
  • ThinkPad G40, G41
  • ThinkPad R40, R40e, R50, R50e, R50p, R51, R51e, R52, R60, R60e, R61
  • ThinkPad T20, T21, T22, T23, T30, T40, T40p, T41, T41p, T42, T42p, T43, T43p, T60, T60p, T61
  • ThinkPad X30, X31, X32, X40, X41, X41 Tablet, X60, X60s, X60 Tablet
    Hinweis: Die nachfolgenden Anweisungen gelten nicht für diese ThinkPad Systeme.

Diese neue Form der Wiederherstellung ermöglicht dem Benutzer die Wiederherstellung des vorinstallierten Betriebssystems und der Software auf dem Computer zu den Werkseinstellungen. Dies kann sinnvoll sein, wenn Probleme mit dem Computer auftreten, die nicht auf andere Weise gelöst werden können (z. B. nicht behebbare Softwarefehler). Da die Wiederherstellungspartition das einzige mit dem Computer ausgelieferte Wiederherstellungstool ist, sollten die auf der Service-Partition enthaltenen Daten oder die Partition selbst nicht gelöscht werden, um zusätzlichen Speicherplatz auf der Festplatte freizugeben. Im unwahrscheinlichen Fall, dass die Festplatte ausfällt, können eine Ersatzfestplatte und eine CD mit dem Preload-Image zur Wiederherstellung beim Support Center angefordert werden.

Vor der Durchführung einer Software-Wiederherstellung empfiehlt Lenovo, Ihr System auf die werksseitige Konfiguration zurückzusetzen, indem jegliche Hardware entfernt wird, die Sie dem System hinzugefügt haben.

Wenn das System zum ersten Mal startet, wird auf einem leeren Bildschirm die folgende Meldung angezeigt:

To start the Product Recovery program, press F11 (Zum Starten des Product Recovery-Programms F11 drücken)

Diese Meldung bleibt ca. 2 Sekunden lang auf dem Bildschirm und wird bei jedem Hochfahren des Computers aus dem ausgeschalteten Zustand angezeigt. Wird während der Anzeige der Meldung die F11-Taste gedrückt, wechselt das System in die Service-Partition.

Hinweis:
Wenn es sich um ein "Choose and Recover"-System mit Microsoft Windows 2000/Microsoft Windows NT 4.0 handelt, wird vor dem Hauptbildschirm des Wiederherstellungsdienstprogramms ein weiterer Bildschirm angezeigt: Computer mit nur einem vorinstallierten Betriebssystem zeigen nur eine Betriebssystem-Wiederherstellungsoption an.

Windows 2000: Windows 2000 wiederherstellen oder Ihr
Betriebssystem auf Windows 2000 umstellen

Windows NT 4.0: Windows NT 4.0 wiederherstellen oder Ihr
Betriebssystem auf Windows NT 4.0 umstellen

Die obige Auswahl gilt nicht für alle Systeme.

Im Hauptmenü stehen sinngemäß die folgenden drei Optionen zur Auswahl.

Hinweis: Einige Menüoptionen sind auf bestimmten Systemen nicht verfügbar.

Main menu (Hauptmenü)
Full recovery (Vollständige Wiederherstellung): Formatieren Sie Ihre Festplatte und
installieren Sie Windows ME, Gerätetreiber
und vorinstallierte Anwendungen
Partial recovery (Teilweise Wiederherstellung): Formatieren Sie Ihre Festplatte
und installieren Sie Windows ME
sowie alle Gerätetreiber.
System utilities (Dienstprogramme): Zeigen Sie das Menü „Dienstprogramme“ an.

Wenn die "vollständige Wiederherstellung" oder "teilweise Wiederherstellung" ausgewählt wurde, muss der Benutzer bestätigen, dass die Werkseinstellungen wiederhergestellt und fortgefahren werden soll. Wenn der Benutzer die Frage mit „Ja“ beantwortet, WIRD DIE GESAMTE FESTPLATTE FORMATIERT. ALLE BENUTZERDATEN WERDEN GELÖSCHT und das System wird wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Eine zusätzliche, undokumentierte Funktion, die der Benutzeroberfläche hinzugefügt wurde, ist die Option, direkt zu einer DOS-Eingabeaufforderung zu wechseln. Durch Drücken der Taste F3 (hierfür erfolgt keine Aufforderung) verlassen Sie das Wiederherstellungsdienstprogramm und wechseln zu einer DOS-Eingabeaufforderung. Durch Drücken der Taste Esc wird das System neu gestartet.

Wenn im Menü "System utilities" (Dienstprogramme) ausgewählt wird, werden sinngemäß die folgenden Optionen angezeigt.

System utilities (Dienstprogramme):
Run diagnostics (Diagnose ausführen): Führt eine Diagnose Ihrer
Computer-Hardware durch.
Create a diagnostic diskette (Diagnosedatenträger erstellen): Erstellen eines bootfähigen
Diagnosedatenträgers.
System Information (Systeminformationen): Zeigt Informationen über
Ihre Computerkonfiguration an.
Create a Recovery Repair diskette (Wiederherstellungs- und Reparaturdatenträger erstellen): Erstellen eines
bootfähigen Datenträgers, um wieder Zugang
zum IBM Product Recovery
Program auf der Festplatte zu erhalten.

Der Utilities-Bildschirm ermöglicht dem Benutzer das Erstellen eines Notfalldatenträgers. Dieser Datenträger kann verwendet werden, um den Master Boot Record wiederherzustellen. Mit dieser Option kann der Benutzer proaktiv einen Datenträger erstellen, der verwendet werden kann, wenn der Master Boot Record verändert wird und die F11-Eingabeaufforderung beim Hochfahren nicht mehr angezeigt wird. Lenovo hat auch eine DOS-Anwendung mit der Bezeichnung RRDISK.BAT im Verzeichnis C:\IBMTOOLS beigefügt, die dieselbe Funktion erfüllt. Wenn der Benutzer diese Funktion ausführt, wird folgende Meldung angezeigt:

Use this utility to create a Recovery Repair diskette. (Mit diesem Dienstprogramm können Sie einen Wiederherstellungs- und Reparaturdatenträger erstellen.) Wenn die
Meldung "To start the Product Recovery program, press F11 (Zum Starten des Product Recovery-Programms F11 drücken)"
nicht angezeigt wird, wenn Sie den Computer starten, können Sie möglicherweise
den Zugriff auf das IBM Product Recovery Program auf der Festplatte
mithilfe dieses Datenträgers wiederherstellen.

Legen Sie zum Erstellen eines Wiederherstellungs- und Reparaturdatenträgers einen leeren Datenträger in
das Laufwerk A ein und drücken Sie eine beliebige Taste.

Nach dem Einlegen des Datenträgers und Drücken einer Taste erstellt LOADDSKF.EXE einen Datenträger aus der Datei RRDISK.DSK. Dem Benutzer wird dann die folgende Meldung angezeigt:

The diskette has been created. (Der Datenträger wurde erstellt.) Beschriften Sie den Datenträger mit "Wiederherstellungs-
und Reparaturdatenträger" und bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort auf.

Legen Sie zum Ausführen den Wiederherstellungs- und Reparaturdatenträger in das
Laufwerk A ein und starten Sie den Computer neu.

Der Benutzer gelangt so zur Benutzeroberfläche für die Wiederherstellung.

Beim Booten von der Diskette wird dem Benutzer folgende Meldung angezeigt:

This diskette will attempt to restore access to the IBM Product
Recovery program on the hard disk (Mit diesem Datenträger wird versucht, den Zugriff auf das IBM Produktwiederherstellungsprogramm auf der Festplatte wiederherzustellen)

Press any key to continue (Drücken Sie eine beliebige Taste, um fortzufahren)

Nach dem Drücken einer Taste führt das Programm Autoexec den Befehl "a: \ bmgr.exe /Fboot.bin /Mbgr%CC%.scr / s" aus, wobei „CC“ für den Ländercode steht. Wenn das Programm erfolgreich ausgeführt wurde, wird die folgende Meldung angezeigt:

Access to the IBM Product Recovery program has been
restored. (Der Zugriff auf das IBM Product Recovery Program wurde wiederhergestellt.) Remove the diskette from the drive, and press
Ctrl+Alt+Delete to restart the computer. (Entfernen Sie den Datenträger aus dem Laufwerk und drücken Sie die Tasten Strg+Alt+Entf, um den Computer neu zu starten.)

Wenn das Programm nicht erfolgreich ausgeführt wurde (der Benutzer hat die Partition mit der Bezeichnung IBM_SERVICE gelöscht), wird folgende Meldung angezeigt:

The IBM Product Recovery program could not be found on
your hard drive. (Das IBM Product Recovery Program konnte auf Ihrer Festplatte nicht gefunden werden.) Contact the IBM Personal Systems IBM Support Center
for information about obtaining and IBM Product Recovery CD
for your computer. (Wenden Sie sich an das IBM Personal Systems Support-Center für Informationen über den Erwerb eines IBM Produktwiederherstellungsmediums für Ihren Computer.)

Ein weiteres beachtenswertes Element auf diesem Datenträger ist die Datei MENUcc.SCR oder BMGR.SCR. In dieser Datei sind die folgenden Zeilen enthalten:

<PROMPT1=To Start the IBM Product Recovery program, press F11 (Zum Starten des IBM Product Recovery-Programms F11 drücken)>
<Wait=40 (Wartezeit)>
<KEY1=F11>

Dies kann nützlich sein, um die Meldung "Zum Starten des Product Recovery-Programms F11 drücken" vor dem Endnutzer zu verbergen. Sie können die Eingabeaufforderung in ein Leerzeichen oder einen Punkt umändern oder die Wartezeit (Wait=) sehr kurz einstellen, sodass die Meldung nicht gelesen werden und die Taste nicht gedrückt werden kann. Regeln für diese Werte:

  • Das erste Feld ist der Text der Meldung, die angezeigt wird, bevor der Boot Manager die Steuerung an die aktive Partition übergibt. Die einzige Option, die durch Boot-Manager unterstützt wird, ist das Booten von einer Partition mit der Datenträgerbezeichnung "IBM_SERVICE". Der Text kann zwischen 1 und 94 Zeichen enthalten.
  • Das zweite Feld ist die Anzahl der Ticks (18,2 Ticks/Sekunde), für die die Nachricht vor dem Booten der aktiven Partition angezeigt wird. Dieses Feld muss eine Zahl zwischen 1 und 255 enthalten.
  • Das dritte Feld ist der Name der F-Taste, die gedrückt werden muss, damit die Service-Partition gebootet wird. Die F-Tasten 1 bis 12 werden unterstützt.

Der Text einer gültigen MENUcc.SCR- oder BMGR.SCR-Datei wird oben angezeigt. Alle Leerzeichen, die auf <PROMPT=" folgen, sind von Bedeutung.


  • Alias ID: MIGR-4UFUYK
  • Document ID: HT035517
  • Letztes Update :08 Jul 2015
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